21. Februar 2024

Interne Speicherbereinigung

Ich hatte es endlich in Angriff genommen: meine ganzen externen Datenträger bereinigt und Platz für neues digitales Zeugs geschaffen. Ich bin sicher, diese digitale Entschlackungskur wird nur kurz Wirkung zeigen – Dank Smartphones, mit denen jederzeit alles und jeder fotografiert werden kann, und diese Fotos (alle – eh klar…) dann natürlich auch sofort gesichert werden. Damit der interne Datenspeicher des Handy nicht überquillt…

Irgendwie erinnert mich das an mein Motto zum Thema Wohnung säubern: Putzen bedeutet, Platz für neuen Dreck zu schaffen. Und so ähnlich verhält sich das auch mit externen Datensicherungsmedien. Endlich ausgemistet, wird der freie Platz auch gleich wieder mit Daten(müll) befüllt.

Aber jetzt zum eigentlich Thema: der internen Speicherbereinigung. Mein interner Speicher (= Hirn) scheint nämlich am Limit zu sein – vermute ich. Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, warum in letzter Zeit einiges (Namen von neuen Bekanntschaften, Termine,..) einfach nicht hängen bleiben wollen.

Meine Theorie dazu: wie bei meinen externen Festplatten & Co ist in meinem Hirn einiges an Müll gespeichert. Damit sind keinesfalls Wissen, Erinnerungen (gute und schlechte), Erfahrungen (gute und schlechte) oder Daten wie Geburtstage o. ä. gemeint. Aber irgendein Hirn-Ordner ist da sicher, den man entleeren kann – um Platz für Neues zu schaffen. Ich muss ihn nur noch finden.

Und falls jetzt jemand meint, dass mein selektives Merken mit meinem Alter zusammen hängt, auch daran habe ich gedacht. Mir aber nicht gemerkt, warum das nicht sein kann.